Medienwettbewerb „Wovon träumst du?“

HAMM „Wovon träumst du?“ So lautete der Titel des Medienwettbewerbs, den der Verein Kunst-Kultur-Humanität, eine „Tochter“ der Hammer Freimaurerloge „Zum hellen Licht“, für Schüler aller Schulformen ausgeschrieben hatte. Bei der Preisverleihung gestern Vormittag in der Stadthausgalerie zeigte sich Gisbert Sander, Vorsitzender des Vereins und Jurysprecher, begeistert von der Resonanz mit durchweg hochwertigen Bewerbungen aus den Sparten Prosa, Lyrik, Fotografie, Malerei und Musik. Die Jury sei sich schon bei der Ausschreibung bewusst gewesen, wie schwierig es werden würde, nicht nur die unterschiedlichen Sparten und Altersstufen „gerecht“ zu bewerten, sondern auch die subjektiven Gefühle und individuellen Wahrnehmungen des Themas „Träume“. Darum – und wegen der Vielzahl hochwertiger, ideenreicher Bewerbungen – wurden nicht nur drei, sondern fünf Bewerbungen ausgezeichnet. Angesichts einer zutiefst humanitären Lebenseinstellung, die alle Beiträge der Jugendlichen kennzeichnet, werde der Jury laut Sander nicht bange um die Zukunft unserer Gesellschaft. Drei dritte Preise, dotiert mit jeweils 100 Euro, gingen an: Alisa Jasikovic (13 Jahre, Gymnasium Hammonense) für ein ebenso unterhaltsames wie zum Nachdenken anregendes Gedicht; an Louisa Theimann (16 Jahre, Freiherr- vom-Stein-Gymnasium) für eine einfallsreiche Collage aus Zeichnungen, fiktiven Zeitungstexten und Kurzgeschichten; sowie an Pia Mummenhoff (14 Jahre, Marienrealschule) für ihre Abhandlung mit anrührendem Schluss. Den zweiten Preis, dotiert mit 200 Euro, erhielten Miriam Farhat und Lauren Pedace, zwei 13-jährige Schülerinnen des Gymnasiums Hammonense, für ihr appellhaftes Gedicht, in dem sie auf sehr persönliche und gefühlvolle Weise die Ausbeutung der „Dritten Welt“ anprangern. Und der erste, mit 300 Euro dotierte Preis, ging an den Rapper Leo Pertri alias „Katana“ mit „Rockage“, der Schülerband des Freiherr-vom- Stein-Gymnasiums, für eine musikalische, „außerordentlich“ zeitgemäße Umsetzung. Das Thema „Träume“ siedelt Katana zwischen romantischer Verklärung und Realität an, verbunden mit der Aufforderung, vor anderen Menschen den Mut zu haben, zu seinen Träumen zu stehen und zu erkennen, dass man mit seinen eigenen Träumen nicht allein steht.
(WA, 9.12.2013 )

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